„Feuer und Flamme“
Altenmarkt. (sem) Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Altenmarkt berichteten Sophia Kröninger und Judith Rauch über die Vielzahl der Aktivitäten der Löschzwerge und des Brandschutzerziehungsteams.Neu hinzugekommen sind die Mini-Löschzwerge, die im September dieses Jahres gegründet wurden. Das Brandschutzteam besteht derzeit aus einer Mannschaft von 17 Brandschutzerzieherinnen und -erziehern und wird von Diana Thiele geleitet. Das Brandschutzerziehungsteam sei zudem für die Löschzwerge-Gruppe mit verantwortlich. Die Gruppe besteht aus 15 Kindern und das Motto der Gruppenstunden war „Feuer und Flamme“, dort konnten die Löschzwerge eigenverantwortlich gemeinsame Feuerereignisse verwirklichen, Spiel und Spaß kamen dabei nicht zu kurz. In den Kindergärten Künzing, Forsthart und Galgweis war das Brandschutzerziehungsteam mit den örtlichen Feuerwehren, um den Kindern den richtigen Umgang mit dem Feuer in den verschiedenen Experimenten näher zu bringen. Das richtige Absetzen eines Notrufes stand ebenso auf dem Übungsplan. In der Grundschule Altenmarkt wurde zudem die Erste-Hilfe-Schulung mit aufgenommen, Feuerwehrler und Rettungssanitäter Florian Brumm gab die nötigen Tipps bei der stabilen Seitenlage, den Fingerkuppen Verband und weiteren Erstversorgungsmaßnahmen. Beim Ferienprogramm waren die großen Holzklötze der Renner, da wurden Türme und Burgen nach Herzenslust gebaut. Zudem wurde im Feuerwehrhaus gebastelt, ob Windspiele, Feuergeister oder Sandbilder, da konnten die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen.Der diesjährige Ausflug führte ins Infozentrum Isarmünd. Dort erfuhr man vom Schutzgebietsleiter Thomas Schoger-Ohnweiler alles Wissenswerte über den Biber und dessen Lebensraum. Im September wurde die erste Gruppenstunde der „Mini-Löschzwerge“ für Kinder zwischen fünf und acht Jahren abgehalten. Die Leiterinnen Sophia Rauch, Monika Rengsberger und Katrin Fredl waren vom Ansturm völlig überrascht, denn mit 56 „Neuankömmlingen“ hatte man nicht gerechnet. Fünf Brandschutzerzieher machten sich im November auf den Weg ins brandenburgische Heidesee zu Deutschlands größten Expertentreffen für die Brandschutzerziehung. In Workshops und Vorträgen unter anderem mit Referenten aus dem europäischen Ausland wurden den 250 Teilnehmern viele interessante Anregungen mit auf dem Nachhauseweg gegeben. Jugendwart Georg Wurm gab in kurzen Zügen einen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Diese bestehe aus 19 Mitgliedern, davon neun Mädchen. Diese wurden in den vorbeugenden Brandschutz, technischer Hilfeleistung und in die Aufgaben und Ausrüstung einer Feuerwehr eingewiesen. Man nahm an den verschiedenen Übungen teil, ob Funkübung, THL-Übung oder Hydranten Prüfung, auf die Jugend war Verlass. Ein Highlight war eine Gemeinschaftsübung mit den Erwachsenen. Bei der „Schnitzeljagd“ waren verschiedene Punkte abzuarbeiten. Die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ in Bronze legten sieben Jugendliche ab und bei der deutschen Leistungsspange in Plattling waren zehn Jungfeuerwehrler vertreten.Im Rahmen der Brandschutzwoche trafen sich die Jugendlichen der verschiedenen Wehren zu einer reinen Jugendübung, wobei die Erwachsenen Florianijünger nur als Zuschauer anwesend waren. Den Abschluss bildete die Abnahme der Jugendflamme in Winzer, woran sich 13 Jugendliche beteiligten. Ebenso beteiligte sich die Jugend bei den gesellschaftlichen und kirchlichen Ereignissen, so Wurm.
Quelle: DonauAnzeiger